Acqui Terme liegt an der Grenze zum Monferrato vor der alessandrinischen Ebene nicht weit von der Langhe entfernt; eine Stadt, die viel zu bieten hat, z.B. die Quellen. Das Thermalbad umschließt verschiedene bromsalzhaltige Schwefelquellen, zu denen auch die "bollente" gehört, die im Zentrum der Stadt mit einer Temperatur von 75° aus dem Boden sprudelt. Auf der anderen Seite des Bormida-Flusses in der Nähe des antiken römischen Bades befinden sich weitere warme Quellen, deren heilender Schlamm verwendet wird und eine schwefelhaltige Kaltwasserquelle, die den Namen "fontanino romano" trägt.
Neben den berühmten Thermalbädern hat Acqui einen sehr schönen, gepflegten alten Stadtkern, bietet zahlreiche Besichtigungsmöglichkeiten, wie den Domplatz aus dem 11 Jhd.: Dom mit Renaissanceportal, den Bischofspalast, das Schloß der Paleologhi/Stadtmuseum mit zahlreichen Resten aus römischer Zeit, die Basilika San Pietro aus dem 10.Jhd. und das Ufer des Bormida mit den suggestiven Resten des römischen "acquedotto" (Zeichen Acquis). Die Spezialität Acquis sind die "baci acquesi" (dolci) und die berühmte "farinata" (herzhafte Teigspeise). Der wöchentliche Markt findet dienstags und freitags statt. Vom Bahnhof in Acqui Terme kann man bequem Fahrten in die umliegenden Orte und Städte unternehmen.
Nicht zu vergessen sind die regionale Enotec, die zahlreichen Delikatessläden, die hervorragenden Restaurants, das Schwimmbad und vorallem die Ruhe, die Acqui Terme ausstrahlt, wenn man bei Sonne nebst Palmen unter blauem Himmel auf der Piazza bei einem Espresso dem Wasser des Brunnens im Zentrum dieser mediterranen Stadt zuschaut - wie es plätschert.